Neu: Klimaneutrale Energie für Ihre Ölheizung

Für unsere Umwelt

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Die richtige Entscheidung für verantwortungsbewusste Ölheizungsbesitzer: Für jeden Liter Esso Optiplus unterstützen wir Projekte, die nachweislich CO2-Emissionen einsparen. Dazu gehören u.a. zwei Windparks in Indien und China sowie Wasserkraft und Schutz für den Regenwald in Brasilien. So wird die beim Heizen verursachte Menge an CO2 ausgeglichen und Sie heizen klimaneutral.1 Genießen Sie komfortable Wunschwärme und leisten Sie aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz.

Klimaneutral heizen, nachhaltig handeln

Die Projekte, in die wir für jeden Liter Esso Optiplus investieren, tragen nicht nur zum Klimaschutz bei, sie verbessern auch die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort. So werden faire Arbeitsplätze geschaffen, Ausbildung und Schulen gefördert sowie die Rechte von Frauen geschützt. Das alles unterstützen Sie mit Ihrer Entscheidung für unser Premium Heizöl.

Fragen und Antworten zum klimaneutralen Heizen

Als klimaneutral bezeichnet man Unternehmen, Prozesse und Produkte, deren unvermeidbare Treibhausgasemissionen berechnet und durch Unterstützung eines Klimaschutzprojektes ausgeglichen wurden. Der Klimawandel ist ein globales Problem und regional entstandene Treibhausgasemissionen  verteilen sich gleichmäßig in der Atmosphäre. Für die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre ist es deshalb unerheblich, an welcher Stelle Treibhausgasemissionen entstehen und wo sie verhindert werden. Es ist von daher möglich, Treibhausgasemissionen, die lokal nicht vermieden werden können, durch eine Einsparung von Treibhausgasemissionen an einem anderen Ort zu kompensieren. Dieser Ausgleich findet durch Unterstützung anerkannter zertifizierter Klimaschutzprojekte statt.

Bei der Verbrennung von Heizöl entsteht Kohlendioxid (CO2). Dieses Gas verteilt sich in der Atmosphäre und sorgt dort für den Treibhauseffekt. In Folge führt dies zur Erwärmung des globalen Klimas. Bei klimaneutralem Premium Heizöl wird genau die Menge an CO2-Emissionen wieder ausgeglichen, die beim Heizen durch die Verbrennung entsteht. Der Ausgleich findet durch international anerkannte und nach strengen Kriterien zertifizierte Klimaschutzprojekte statt. Die technischen Eigenschaften des Heizöls bleiben davon unberührt, es werden auch gleich viel Emissionen ausgestoßen. Dieser Ausgleich der verursachten CO2-Emissionen unterscheidet das klimaneutrale Premium Heizöl vom konventionellem Premium Heizöl.

Klimaschutzprojekte sind Anlagen zur Erzeugung von sauberer Energie (z. B. durch Wind- oder Wasserkraft) oder zur CO2-Speicherung (z.B. durch Aufforstung). Klimaschutzprojekte reduzieren nachweislich Treibhausgasemissionen und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen ökonomischen und ökologischen Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern. Besonders in diesen Ländern findet in den letzten Jahren ein starkes Wirtschaftswachstum statt, das zu einem wachsenden Energiebedarf führt. Für das globale Klima ist es ein Gebot der Vernunft, diesen Energiebedarf nicht weiterhin mit fossilen Brennstoffen, sondern mit erneuerbaren Energieträgern zu stillen. Klimaschutzprojekte dienen dazu, den Entwicklungs- und Schwellenländern die entsprechenden Technologien zur Verfügung zu stellen und die notwendige Finanzierung der Projekte zu gewährleisten.

Das Prinzip der CO2-Kompensation entstammt dem Clean Development Mechanism (CDM) des Kyoto-Protokolls. Dieser „Mechanismus für eine saubere Entwicklung“ ist ein wesentliches Instrument für den globalen Klimaschutz und soll helfen, Klimaschutzprojekte besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern zu realisieren.

Für Schwellen- und Entwicklungsländer ist der Mechanismus ein wesentlicher Treiber für den Transfer sauberer Technologien und einer damit verbundenen nachhaltig ausgerichteten wirtschaftlichen Entwicklung. In diesen Ländern steigt die Nachfrage nach zum Beispiel Elektrizität enorm. Es ist wichtig, diese nicht durch neue Kohlekraftwerke, sondern langfristig durch klimafreundliche Technologien zu bedienen. Neue Kohlekraftwerke würden die nächsten Jahrzehnte den Klimawandel durch Verbrennung fossiler Energieträger weiter anheizen.

Es gilt stattdessen, Anreize zu schaffen und erneuerbare Energien wie Windkraftwerke dort zu installieren. Da diese aber aktuell noch teurer im Vergleich zu Kohlekraftwerken sind, bedarf es einer zusätzlichen Finanzierung. Diese Refinanzierung wird über den Verkauf von CO2-Zertifikaten sichergestellt. Durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten wird somit direkt ein Beitrag zur globalen Energiewende geleistet.

Jedes Klimaschutzprojekt wird geprüft, muss international anerkannte Kriterien und Standards erfüllen und entsprechend zertifiziert werden, sonst kann es keinerlei Refinanzierung durch den Verkauf von Zertifikaten erfahren. Die wichtigsten Kriterien sind die folgenden:

Zusätzlichkeit
Es muss sichergestellt sein, dass ein Projekt nur deshalb umgesetzt wird, weil es eine zusätzliche Finanzierung durch den Emissionshandel erhält. Das Projekt muss also auf Erlöse aus dem Emissionshandel zur Deckung des Finanzierungsbedarfs angewiesen sein.

Ausschluss von Doppelzählungen
Es muss sichergestellt werden, dass die eingesparten CO2-Emissionen nur einmalig (beim Eigentümer der Zertifikate) angerechnet werden. Das bedeutet insbesondere, dass Zertifikate nur einmal verkauft werden dürfen und anschließend stillgelegt werden müssen.

Dauerhaftigkeit
Die Emissionseinsparungen müssen dauerhaft erfolgen, z. B. muss die Bindung von CO2 in Wäldern langfristig erfolgen. Eine Aufforstung, die nach wenigen Jahren durch Brandrodung wieder in eine Viehweide verwandelt wird, darf nicht als Klimaschutzprojekt Emissionsminderungszertifikate emittieren.

Regelmäßige Überprüfung durch unabhängige Dritte
Klimaschutzprojekte müssen in allen genannten Kriterien in regelmäßigen Abständen durch unabhängige Dritte (z. B. TÜV, SGS, DNV) überprüft werden. Bei dieser Überprüfung wird die tatsächlich eingesparte CO2-Menge rückwirkend festgestellt, bevor die Zertifikate gehandelt werden dürfen.

Verified Carbon Standard (VCS)
Nach dem Verified Carbon Standard (VCS) werden weltweit mehr als die Hälfte aller freiwilligen Emissionsreduktionen validiert und zertifiziert. Der Standard enthält klare Vorgaben zur Ermittlung der CO2-Einsparungen für die verschiedenen Projektarten wie
z. B. Windkraft. Projekte müssen zusätzlich von unabhängigen Dritten geprüft, transparent und konservativ berechnet sein. Eine Doppelzählung von CO2-Einsparungen muss ausgeschlossen werden. Die aus diesen Projekten erzeugten Zertifikate bezeichnet man als Verified Carbon Unit (VCU).

Gold Standard (GS)
Unter Beteiligung des WWF und 40 weiterer NGOs wurde der Gold Standard für Klimaschutzprojekte entwickelt. Der Standard stellt besonders strenge Anforderungen bezüglich Zusätzlichkeit, nachhaltiger Entwicklung und Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und war bislang nur auf Projekte im Kontext der erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Abfallwirtschaft anwendbar. Die Methodik des Gold Standards wurde in 2013 durch Übernahme des CarbonFix Standard erweitert, sodass mittlerweile auch Landnutzungs- und Forstprojekte hiernach zertifiziert werden.

Fairtrade-Klima-Standard
Zusammen mit dem Gold Standard hat Fairtrade den Fairtrade-Klima-Standard entwickelt. Mit dem Standard werden Fairtrade-Kleinbauern und ländliche Gemeinden im globalen Süden unterstützt. Jedes Klimaschutzprojekt, das mit dem Fairtrade-Klima-Standard zertifiziert ist, ist gleichzeitig auch mit dem Gold Standard zertifiziert. Die Kosten des Projekts werden über den Preis der Fairtrade Carbon Credits nachhaltig gedeckt. Zudem erhalten die Gemeinden eine Fairtrade-Prämie, mit deren Hilfe sie sich an die Auswirkungen des Klimawandels anpassen können.

Plan Vivo Standard
Ziel von Plan Vivo ist es, verbesserte Lebensgrundlagen für die globale Landbevölkerung zu schaffen und einen signifikanten Beitrag zur Erhaltung und Erneuerung von Ökosystemen zu leisten. Plan Vivo Projekte setzen strenge Anforderungen im Bereich der CO2-Reduktion auf der Grundlage verschiedener Prinzipien wie Zusätzlichkeit und Transparenz. Darüber hinaus müssen Plan Vivo Projekte weitere Kriterien, etwa in den Bereichen Administration oder Governance, erfüllen.

Climate, Community and Biodiversity Standard (CCBS)
Die Climate, Community and Biodiversity Alliance (CCBA) wurde im Jahre 2003 als eine Partnerschaft von internationalen NGOs und Forschungseinrichtungen gegründet. Ziel ist die Unterstützung von Landnutzungs- und Forstprojekten, die neben der CO2-Reduktion weitere soziale und ökologische Kriterien erfüllen. Zur Zertifizierung muss ein Projekt insgesamt vierzehn Kriterien erfüllen, wobei der Climate Community and Biodiversity Standard Projekten nur zusätzlich zu bereits verliehenen Standards wie dem VCS zugesprochen werden kann. Projekte, die außergewöhnlich positive Effekte im Bereich der Anpassung an den Klimawandel, der Förderung lokaler Gemeinschaften und der Erhaltung der Biodiversität erreichen, wird darüber hinaus der CCB „Gold Level“ Status verliehen.

Social Carbon Standard
Ein weiterer Zusatzstandard ist der Social Carbon Standard, der die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen eines Klimaschutzprojektes detailliert analysiert, um eine nachhaltige Entwicklung unter Beteiligung der lokalen Bevölkerung zu gewährleisten. Der Standard ermittelt die konkreten Fortschritte eines Projekts mittels transparenter Indizes und dokumentiert deren Fortschritt über die Zeit. Alle von ClimatePartner angebotenen Projekte entsprechen einem oder mehrerer der oben dargestellten Standards.

1Die klimaneutralen Eigenschaften von Esso Optiplus beziehen sich ausschließlich auf die beim Verbrennungsprozess des Premium Heizöls verursachten und kompensierten CO2-Emissionen. Die Verantwortung für die CO2-Zertifikate und für die genannten Klimaschutzprojekte liegt bei unserem Dienstleister ClimatePartner GmbH, München.